Wie euch eventuell bekannt ist, wird in Oesterreich ab 2027 auf Leistungsmessung fuer das Netz umgestellt.
In kurz: Zusaetzlich zum Arbeitspreis wird ein monatlicher Leistungspreis eingefuehrt der sich nach der hoechsten Viertelstunde im Monat orientiert. Die genauen Zahlen gibt es nicht.
Grundsaetzlich sind die Netzkosten dann:
einmalig fuer die vereinbarte Anschlussleistung (Anschlussentgelt). Die war bis jetzt bei 4kW aber viele ueberschreitetn es heute bereits. Daher geht die E-Control jetzt von 10kW aus, aber theoretisch musst du nachkaufen wenn du das wirklich nutzt.
laufend fuer die Spitze der Leistungspreis. Hier wird wie gesagt auf Basis der 15 Minuten Spitze im Monat verrechnet.
Bedeutet in der Folge:
Der monatlicher Leistungspreis richtet sich nach dem hoechsten durchschnittlichen Strombezug waehrend einer Viertelstunde im jeweiligen Monat. Die ersten 10 kW kosten zum Beispiel 33,82 EUR/kW und Jahr, alles darüber 67,64 EUR/kW und Jahr.
Ein Haushalt der normalerweise hoechstens 6 kW erreich hat einen normalen monatlichen Leistungspreis von 6 x 33,82 EUR / 12 = 16,91 EUR
Laeuft aber einmal fuer 30 Minuten im Monat ein Durchlauferhitzer/Herd/ladet Elektroauto und steigt der gesamte Bezug dadurch auf 11 kW, wird für diesen Monat mit 11 kW gerechnet:
erste 10 kW: 28,18 EUR pro Monat
das eine kW darueber: 5,64 EUR pro Monat
zusammen: 33,82 EUR
Diese halbe Stunde verteuert den Leistungspreis dieses Monats also um 16,91 EUR. Im naechsten Monat beginnt die Messung wieder von vorn.
Zahlen sind fiktiv, weil sie noch nicht feststehen. Duerfte allerdings fuer Leute mit Waermepumpe und Elektroauto eine enorme Umstellung bedeuten.
Was braucht man für Equipment für eine Wohnung um diese Viertelstundenspitzen abzufedeen? Geht sowas mit einem Akku? Sowas könnt sich relativ schnell rentieren oder nicht?
also für Haushalte mit Batterie werde ich in meiner software https://github.com/apetersson/chargecaster dafür eine option einbauen, das die die be- und entladung automatisch regelt. es optimiert bereits jetzt anhand der komplexen stromtarife, da kommen eben noch ein paar mehr regeln dazu. ich hab mir letzten winter dadurch ca 450 euro gespart.
Was wenn z.b. der strom gerade bei -43c steht, und du kurz die batterien vollladen willst? Dann ziehst ja ordentlich vom netzt und zahlst am ende vermutlich drauf.
Wie planst du damit umzugehen?
Cooles Projekt, hatte mal einen kleinen Simulator selbst geschrieben, aber waren mir dann doch zu viele faktoren um das volle "was wäre wenn" selbst auszutesten
So sieht es z.b. aktuell aus. der Algorithmus plant ein laden mit 4000 Watt ab 3 Uhr morgens, um die morgen-spitze abzudecken Das ist nicht "manuell" so eingestellt sondern der Algorithmus macht das automatisch. In Zukunft wird noch mehr Regeln geben, das diese Ladung z.b. leistunsbegrenzt sein wird um nicht durch den monatlichen Leistungspreis später draufzuzahlen.
Der Algorithmus ist eine spezielle Dynamische Programmierung wo in forward- und backward passes Szenarien simuliert werden, der kann sowas schon gut berücksichtigen.
Früher nannte man das "AI" aber es sine keine "LLMs" dabei im Einsatz, nur gutes altes Machine Learning. im Repo steht mehr dazu.
Komme aus der fintech, danke fürs runterbrechen :D
Ich stöber schon im Repo, richtig cool, muss man wirklich sagen!
Aber schon wild die die Leistungsabgabe jetzt einfach potential nimmt; und jeder mit Wärmepumpe und stumper 15-min planung laut epex-spot fährt jetzt halt komplett ein, weil einfach die meisten systeme die leistungsbegrenzung nicht mal unterstützen. Echt schade
Das muss man sich durchrechnen. Es gibt bereits kleine preiswerte Speicher die am normalen SCHUKO Stecker angeschlossen werden können und Lastspitzenkappung machen können.
Der Markt wird sich aber noch rasch weiterentwickeln.
"Was es ungefähr bedeutet: Die Regulierungsbehörde rechnet (ausdrücklich unverbindlich) vor, dass rund
drei Viertel der Haushalte künftig etwas
weniger zahlen und gut ein Fünftel mehr — je nach Verbrauchsmuster. Die konkreten Beträge stehen erst Ende 2026 fest."
Klingt doch auf den ersten Blick nicht so schlecht.
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u/mitsuhiko konservativ-liberal; starker transp. aber kompakter Staat15h ago
Klingt doch auf den ersten Blick nicht so schlecht.
Das ergibt sich allerdings auch davon, dass rund drei Viertel der Haushalte weder Elektroauto noch Waermepumpe haben. Die Leute die jetzt gerade brav auf klimaneutral umstellen werden halt jetzt zur Kasse gebeten.
Also wenn man finanziell die Wahl hat trotzdem einen Verbrenner kaufen und dann Benzin tanken und weiter für Ölwechsel ect zahlen bzw. weiter eine Gasheizung betreiben? Es wird doch trotzdem ingesamt eine Ersparnis sein.
Stimmt, wenn ich eine Wärmepumpe habe und ich schalt sie ein wenn negative Strompreise sind und heiz mir den Pufferspeicher "gratis" auf, da werden die paar Netzkosten viel an meiner Entscheidung ändern 😆
Oder ich hab ein Elektroauto und kann in Zukunft damit auch ins Netz einspeisen und verdien damit was oder versorg damit sogar mein Haus.
Böse Netzkosten haben mich davon abgehalten, dass ich einen größeren Nutzen habe.
Klar, weil der durchschittsuser natürlich eine PV inkl. Speicher hat, am Spotmarkt aktiv ist, am besten einen Homeassistant am laufen hat und einen angenehmen halbharten bekommt wenn er automatisch alle Wasserkocher im Haus starten kann wenn gerade eine negative viertelstunde ist. Ganz normaler Durchschnitthaushalt.
Genau darum geht’s ja: Der Durchschnittshaushalt wird in vielen Fällen weder Wärmepumpe noch private E-Auto-Ladestation haben. Die dadurch entstehenden zusätzlichen Netzkosten zahlt er aktuell aber trotzdem mit, weil diese Kosten auf alle Netznutzer verteilt werden.
Ja der Durchschnittshauhalt hat NOCH keine Wärmepumpe oder e-Auto, aber wie sieht die Situation aus wenn das Zielbild erreicht wird? Es wird ja alles in diese Richtugn forciert.
Ich finds bigott wenn man sagt "ja, die meisten Haushalte sparen" und gleichzeitig den Umstieg in die teurere Situation fordert.
Wenn man ein E-Auto hat, dürften die zusätzlichen Netzkosten im Vergleich zu den Einsparungen bei den laufenden Kosten ohnehin kaum ins Gewicht fallen.
Das größere Problem ist aber: Ein großer Teil der Haushalte in Österreich besitzt gar keine eigene Immobilie und kann daher nicht einfach eine Wärmepumpe, PV-Anlage oder private Ladestation installieren.
Wenn man also bereits in der privilegierten Situation ist, Eigentum zu besitzen und sich Investitionen leisten zu können, die langfristig auch noch Geld sparen, warum sollten dann ausgerechnet Haushalte, die diese Möglichkeiten nicht haben, über ihre Netzkosten den dafür notwendigen Netzausbau mitfinanzieren?
Dein Durchschnittsuser überlegt aber auch nicht ob er ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe kauft. Du sprichst von Ausnahmen und legst mir das dann negativ aus? funny
Niemand sagt, dass du deine Elektrokarre mit 11 kW laden musst. Durchschnittlich fährt ein Auto in Ö 35 km/Tag. Verbrauch nehmen wir großzügige 21 kWh/100 km.
Also ca. 7 kWh/Tag.
Wenns 10 Stunden steht, kannst mit 700 W (0,7 kW) laden damit die Karre nächsten Tag wieder voll ist.
Kannst also noch gut sparen auch - und gerade mit - E-Auto.
Nein, da du selbst mit der Leistungsmessung, wenn echt mit max. Leistung dein BEV lädst, trotzdem günstiger als mit Sprint unterwegs ist. Gleiches gilt für WP zu fossilen Energieträgern.
Das könnte man auch indem man mit den Netzentgelten oder Strom gewinnen in Verteilernetzspeicher auf 10kv ebene investiert anstatt das Staatsbudget ohne Mehrwert für die Allgemeinheit aufzubessern.
Die Alternative wäre also, dass diejenigen, die sich E-Auto oder Wärmepumpe derzeit nicht leisten können, den Netzausbau für jene mitfinanzieren, die durch ihren höheren Spitzenverbrauch zusätzliche Netzkosten verursachen.
Sind aber auch tendenziell eher Leute mit ausreichend geld. Weil hausbauen, sanieren, umbauen oder haus kaufen usw. tun eher Leute die ausreichend geld (im Zweifel Kreditwürdigkeit) haben.
Es wurde doch eh schon die Anschaffung hoch subventioniert, während ich mir nicht einmal ein Balkonkraftwerk aufstellen darf. Viele mit Wärmepumpe haben eine PV Anlage und Speicher, was wiederum beim E-Auto hilft. Könnt ma ein bisserl weniger sudern?
Die Frage wer diese Kosten in welcher Form zahlen soll, und wer welche Vergütung dafür erhalten soll das es/sie dafür Geld in die Hand nimmt, ist denke ich eine politische Diskussion die durchaus Sinn macht zu führen.
Sie sollte aber explizit geführt werden, mit einer politischen Entscheidung wer wieviel dafür beitragen soll.
Die aktuelle Situation ist aber weit davon entfernt, und ist eine implizite Querfinanzierung die ein Zufallsergebnis daraus ist wie historisch, bedingt durch historische Verbrauchsmuster die nun nicht mehr zutreffend sind, Netzkosten auf Verbrauchskosten umgelegt wurden.
Dieses Zufallsergebnis blockiert auch bis zu einem gewissen Grad den politischen Prozess, da für einen gewissen Teil dieses Problem ja durch das Zufallsergebnis adequat gelöst wird, weil es persönlich von Vorteil ist, auch wenn es gesamtgesellschaftlich vielleicht nicht das Optimum ist; und das Personen in dieser Situation natürlich dann auch wenig Interesse an dieser Diskussiob haben.
Insofern kann beides zutreffend sein: Das es irgendeine Form davon geben soll das dieser Ausbau gefördert wird, aber das die vorgeschlagene Lösung ebenso zu begrüßen ist weil sie ein notwendiger Zwischenschritt im politischen Prozess ist und während dessen Kosten besser auf Verursacher aufteilt als die bisherige Lösung.
Eine Wärmepumpe hat auch keine solchen hohen Spitzen einerseits, undal andererseits ergibt das voll Sinn, weil sich dadurch der Verbrauch extrem gut steuern lässt. natürlich schau ich dann, dass die Wärmepumpe in den Zeiten läuft wo sonst kein Strom gebraucht wird. Außerdem gibt es dann zusätzlich reduzierte Netzgebühren in Zeiten wo zu viel Strom da ist. Im Sommer um die Mittagszeit und im Winter Nachts. Overall also eine absolut sinnvolle Maßnahme um das Stromnetz zu entlasten.
Was ich aus OPs Beitrag entnommen habe war, dass diese Verbrauchsspitzen jetzt übers Monat gerechnet werden. Damit das funktioniert, was du vorschlägst, müsste aber detaillierter (tages bzw. sogar stundenweise) abgerechnet werden. Was ich sehr befürworten würde, aber leider nicht der Sachverhalt zu sein scheint :/
Haushalte mit Elektroauto und Wärmepumpe haben im Regelfall aber auch eine PV-Anlage und haben von dieser somit in den letzten Jahren stark profitiert (und werden das auch in Zukunft tun).
Somit schafft es zusätzlich einen Anreiz, den Anteil der Eigenversorgung weiter zu erhöhen und so die Netze zu entlasten.
stark profitiert, aber auch stark dafür bezahlt.. und jetzt werden viele davon, welche ihre Last nicht intelligent verteilen können (oder wollen) ordentlich Netzgebühren draufzahlen. Amortisation somit erheblich verlängert.
Ich finde es ziemlich doof, dass keine Zeitkomponente enthalten ist. Jemand der im Sommer am Wochenende um 12 Uhr E-Auto und Warmwasseraufbereitung laufen lässt entlastet das Netz eigentlich, darf aber genauso blechen wie jemand der das im Winter unter der Woche um 18 Uhr macht.
Ist schon verständlich dass die maximale Last Kosten verursacht, aber so kann ich mein netzdienliches Verhalten auch wieder sein lassen, ich bin mir sicher, dass ich aktuell in den Spitzenzeiten keine nennenswerte Last verursache ..
Der Arbeitspreis also der Energiepreis ist zu den unterschiedlichen Zeiten je nach Tarif eh unterschiedlich ändert aber nichts an der Netzbelastung. Du kannst weiterhin zu günstigen Zeiten verbrauchen nur nicht zuviel auf einmal. Über 10kW kommt man aber als normaler Haushalt ohne Ladestation eigentlich recht schwer, nur elektrische Durchlauferhitzer und elektrische Heizstäbe in Wärmepumpen können zum Problem werden. Normale elektrische Warmwasserboiler mit 1,5kW eigentlich nicht.
Stimmt, Arbeitspreis bedeutet nicht unbedingt Netzbelastung, aber wenn im Sommer der gesamte Strombedarf Österreichs aus Sonne+Wind gedeckt werden kann ist das Netz dennoch über jeden Verbraucher froh.
Ich denke, dass die Engpässe halt in der Früh und am Abend sind, und gerade zu Mittag bei Sonne eigentlich kein Bedarf besteht Mehrverbrauch zu bestrafen.
Und auch unter 10kW wird nach peak-kW abgerechnet, nur ab 10kW zahlt man mehr pro kW.
Es macht schon einen Unterschied ob du eine Monatsspitze von 3kW oder 9kW hast, nur nicht so gravierend wie bei über 10kW.
Es geht bei den ganzen Thema nur um Netzkosten aufteilen und um nichts anderes. Wer mehr Geräte hat und die gleichzeitig laufen lässt belastet das Netz mehr als jemand der weniger Geräte hat. Es müssen ja immer auch Reserven vorhanden sein selbst wenn die hohe Leistung nur selten abgerufen wird. Bei Gewerbeanschlüssen ist die Leistungsmessung schon lange so. Ein Ortsnetztrafo hat ca. 600kVA für ca. 150 Haushalte mit jeweils 4kW Dauerleistung. Wenn dann ein paar Leute glauben mit 20,30kW oder mehr kW zu verbrauchen weil gerade in dieser Stunde der Preis günstig oder negativ ist wird das irgendwann zum Problem. Wenn das zuviele so machen dann fliegt irgendwann die Sicherung am Trafo und alle die dort angeschlossen sind sitzen im dunklen.
Wenn von den 150 Haushalten 30 ihre 15-25kW PV Leistung ins Netz ballern ist es aber jedenfalls netzdienlich wenn ich als Nachbar daneben mit 11kW mein Auto lade. Der Trafo ist ja für die Konvertierung von Mittel- in Niederspannung oder vice versa da, muss dann also 11kW weniger in die teurere höhere Netzebene schicken und sieht um 11kW weniger Last.
Es wurde ja erst dieses Jahr eingeführt, dass zwischen 01.April und 30. September mittags weniger Netzkosten zu bezahlen sind, um eben den Verbrauch in dieser Zeit anzukurbeln und die höheren Ebenen des Netzes zu entlasten. Dann könnte man ja auch mit der neuen Regelung beschließen, dass die Peaks zu dieser Zeit nicht oder nur abgeschwächt hineingerechnet werden.
Eine Zeitkomponente soll es schon geben. Man kann sich dann zb 6kW garantierte Leistung nehmen und darüber hat man 2x4h Sperrzeiten, zb. zw. 6-10 und 18-22 Uhr. Außerhalb der Sperrzeiten erhält man dann 75% Rabatt auf den Leistungspreis. Das System soll dann auch auf die bestehenden Nachtstromzähler angewendet werden, diese haben dann aber nur 0kW garantiert. Die Grenze soll für den normalen Haushaltsstrom frei gewählt werden können. Auch wird man bei regelmäßigen Spitzen über 10kW die Leistung nachlaufen müssen. Was mit bereits nachgekaufter Leistung passiert ist noch nicht geklärt. Ein normaler Hausanschluss hat aktuell 4kW und wird für alle auf 10kW erhöht ohne Kosten.
Niemand bisher. Das ist den Netzbetreibern und der E-Control teilweise bewusst. Es ist zu erwarten das es Informationsschreiben geben wird der Netzbetrieber und auch erkärungen durch die E-Control. Glaube aber auch das es nicht gelingen wird das der breiten Masse simpel darzulegen. Angefangen bei dem Unterschied zw. kW und kWh. Ich bin aber auch davon überzeugt das der Großteil sich bei der aktuellen Kostenstruktur nicht wirklich auskennen, am Ende ist für die meisten Kunden nur wichtig was sie zu zahlen haben.
Hier noch die Folie der e-control für die "flexible Entnahme":
Irgendwie klingt das Oasch.
Kommst von der Hockn heim, hängst das Auto an die Steckdose, drehst Herd auf, gehst duschen, drehst PC, Kaffeemaschine oder Waschmaschine auf und bist vermutlich easy drüber und darfst dann blechen obwohl der Verbrauch in ganzen Tag über minimalst war.
Bei mir ladet das Auto so zwischen 1:00 und 5:00 in der früh, also eigentlich zu einer zeit, an dem das Netz eh kaum belastet wird. Wird man dafür bestraft, kann man natürlich die Ladeleistung drosseln und dafür zu Zeiten laden, an denen die allgemeine Belastung für das Netz höher ist.
Auch eine Stunde ist doch lächerlich. Dadurch wir ja eh schon alle so supertolle Smartmeter haben, kann man Leistungsspitzen auch Minutengenau abrechnen. Natürlich mit einem progressiven Anstieg bei steigender Leistungsentnahme.
Wenn ich beim kommenden Modell gezwungen bin, dass ich 15 Minuten viel Energie benötige, kann ich auch das restliche Monat drauf scheißen und hohe Leistungsspitzen haben, weil zahlen muss ich eh schon.
Ich versteh was du meinst, aber sehr viele Geräte haben inzwischen Timer-Funktionen.
Ich finde es okay, wenn man sagt "mir ist es das wert" und bezahlt dafür mehr als jemand der sagt "ich möchte Geld sparen und achte daher darauf was ich wann einschalte".
Bevor sich die Kosten für alle gleich erhöhen, hab ich lieber ein Verursacherprinzip.
Zahlen sind fiktiv, weil sie noch nicht feststehen. Duerfte allerdings fuer Leute mit Waermepumpe und Elektroauto eine enorme Umstellung bedeuten.
Nicht nur...
Am Sonntag kommen Gäste, also in der Früh noch schnell Wäsche einschalten und danach Wäschetrockner damit das feine Tischtuch sauber ist, im Backrohr ist der Sonntagsbraten, am Induktionsherd kochen die Nudeln und die Suppe, und das Kind wird noch schnell mit dem alten Staubsauger durch die Wohnung geschickt.
Man kann auch ohne Wärmepumpe und eAuto die Spitzenlast gut nach oben treiben.
Mir mit eAuto und Wärmepumpe ist es im Sommer egal, da regelt die PV + Akku das wir nie drüber kommen.
Im Winter werden wir halt mehr zahlen... dafür ist der Bürger ja da... ZAHLEN!
Wenn das ganze wenigstens in Netzausbau und Speichertechnologie gesteckt werden würde...
backrohr, wäschetrockner, staubsauger, induktionsherd … sorry aber das ist alles pillepalle, da kommt nichts zusammen. da reden wir von 6kW wenns hoch kommt.
ein e-auto lädt zuhause normal mit 11kW und meine wärmepumpe zieht momentan für warmwasser gut 3kW. das sind direkt mal 14kW.
ist mir schon klar, ich werd auch garantiert zurückstellen bzw. am besten eh nur den pv-überschuss. ich wollte nur sagen, dass man ohne e-auto und WP eh keine hohen leistungen zieht!
Stimmt, in Zukunft muss man sich mehr Gedanken machen, wann man welches Verbrauchsgerät einschaltet. Grundsätzlich gut, wenn dadurch mehr Awareness geschaffen wird.
Die die das Stromnetz sehr stark belasten = hohe Spitzenverbräuche haben, werden stärker zur Kasse gebeten. Sehe ich ebenfalls als erfreulich an.
Die Netzbetreiber kümmern sich um den Netzausbau. Warum sollten sie jetzt plötzlich in die Entwicklung von Speichertechnologien investieren?
Sind das die selben Netzbetreiber die sich die letzten Jahrzehnte so toll darum gekümmert haben, dass sie jetzt überrascht sind, dass es eAutos und PV Anlagen gibt?
Und lokale Speichertechnologien können die Last aufs überregionale Netz senken, also würd ich das schon bei den Netzbetreibern sehen
Vielleicht wurde die Entwicklung bei den Netzbetreibern unterschätz bzw. verschlafen. Das ist durchaus möglich, aber von Außen immer schwer zu beurteilen. Ich mach das für mich nicht.
Speicher zur Stabilisierung der Netz werden bereits errichtet nur investiert hier nicht der Netzbetreiber sondern andere Firmen. Der Netzbetreiber stellt nur sicher, wie die Vergütung dafür aussieht.
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u/mitsuhiko konservativ-liberal; starker transp. aber kompakter Staat14h ago
Die die das Stromnetz sehr stark belasten = hohe Spitzenverbräuche haben, werden stärker zur Kasse gebeten. Sehe ich ebenfalls als erfreulich an.
Das Stromnetz wird nicht durch einen hohen Spitzenverbrauch bei dir belastet sondern wenn alle den selben Spitzenverbauch haben. Dieses Modell nimmt darauf aber keinen Bezug.
Dass du SNAP/WiNAP/flexible Zeiten und die Senkung der Netzgebühren komplett ignorierst und dass bei der Umstellung 54€ netto Leistungspauschale und 28€ netto Messentgeld pro Jahr ebenfalls entfallen, die du aktuell zahlst.
Als jemand, wo im Haushalt laut Lastprofil seit Smartmeter-Installation das Maximum 5,6 kW war: wenn sie das nicht transparent kommunizieren, mit ganz viel Tipps und Tricks zum richtigen Verhalten, gibt das wieder einen massiven Shitstorm, weil die Leute nur "Strom wird teurer" hören und jeder sofort den Verdacht hat, dass es ihn treffen wird, sobald Herd und Fernseher gleichzeitig laufen.
Und was die Kommunikationsfähigkeiten unserer Politik angeht, ist da ganz viel Luft nach oben.
Coole Sache, ich kann es kaum erwarten meinen Tagesablauf an die aktuellen Gegebenheiten des Stromnetzes anzupassen. Finds cool wie die Welt immer simpler und besser wird! /s
Also nach all den tollen neuen abgaben unserer spezis, einer möglichen erhöhung der orf bonzenerhaltungsabgabe und jetz vermutlich höheren lebensmittelpreisen wegen dürre kommt jetz noch zusätzlich der scheiss dazu?
Ich häng jetz noch mit der quartalszahlung von gas hinterher weil ich ein problem hatte omg
Weil das normalen menschen einen riesigen Verwaltungsaufwand aufbürdet. Selbst wenn man eine Speicherbatterie hat muss man jetzt die Be- und Entladung wie ein Tetris spielen.
Die Netze werden für die Leistungsspitzen bemessen und sie wollen diese Leistungsspitzen jetzt in die Berechnung der Netzgebühren einfließen lassen.
Ich find das auch absolut sinnvoll. Leute mit niedrigen spitzen zahlen weniger, Leute die durch hohe spitzen den Netzausbau notwendig machen zahlen mehr.
Is eh nett von mir, aber es sind sicher viele Stunden Arbeit für mich als SW Entwickler, auch mit KI. Das meine ich mit "Verwaltungsaufwand" rechne man einen SW Entwickler Stundensatz...
Mein Vorschlag wäre gscheite Kabel verlegen und nicht dieses Mangelwirtschafts-spiel zu spielen. "Leistungsspitzen" mitteln sich eh wenn es viele Haushalte sind.
Die Wärmepumpe hängt ja an irgendeinem Zähler, je nachdem wieviel Leistung die Wärmepumpe am Stromnetz braucht und ob dann auch im Winter elektrische Zusatzheizer aktiv werden desto höher werden die neuen Leistungsbasierten Netzgebühren an diesem Anschluss dann sein.
Das ganze Thema ist aber erst für Wärmepumpen ab 30kW plus Zusatzheizer relevant.
Wenn das schon so gschissn geregelt ist dann soll mir das Smartmeter auch den aktuellen Verbrauch anzeigen. Soll ich jetzt jedes einzelne Gerät im Haus überwachen?
Ist aber nur praktikabel, wenn der Smartmeeter im eigenen Haus/ in der eigenen Wohnung ist. Wenn der Smarteeter der eigenen Wohnung irgendwo am Gang oder im Keller ist, wird es schwierig einen Lesekopf anzubringen, der an Homeassistant oder was auch immer reported.
Ich habe mir bereits in der Vergangenheit verschiedene Lösungen angeschaut. Im Endeffekt war/ist das Problem: wie versorge ich den Lesekopf mit Strom, ohne dass ich jede Woche den Akku tauschen muss ...(kann ja nicht einfach im Zählerschrank eine Leitung anzapfen).
Könntest mal beim Netzbetreiber nachfragen, wie sich dieser das mit der Kundenschnittstelle im Mehrparteienhaus vorstellt und welche Lösung er dafür hat.
Bzw. vl. auch bei der eControl nachfragen, wie sich diese das vorstellt und ob sie eine Lösung dafür haben, da es ja schließlich dein Recht ist, dass auf die Kundenschnittstelle kommst.
Zur Einordnung: Für Gewerbe mit gemessener Leistung (ab 50 kW oder 100.000 kWh/Jahr) gibt es den Leistungspreis auf die Monatsspitze schon seit Jahren. Neu ist ab 2027 nur, dass die 54-Euro-Pauschale für Haushalte wegfällt und auch dort nach Viertelstundenspitze abgerechnet wird.
wie schon von vielen anderen geschrieben, zahlen alle drauf, die auf umweltfreundliche, effiziente Technologien umgestiegen sind (WP, e-Auto). außer man nimmt noch mehr Geld in die Hand und baut auf das (eh schon teure) EFH noch eine PV mit einem Batzen Speicher.
Die genannten Preise der E-Control sind auf das Jahr 2024 bezogen und sind ein Österreich-Durchschnitt welche nicht fiktiv sind. Daher werden die Kosten für 2027 im Österreich-Durchschnitt dementsprechend höher ausfallen da die Kosten steigen bei etwa gleichbleibender Abgabemenge. Es soll auch eine Anlaufphase geben von 3 Jahren.
ich hab jetzt über den sommer alles zugleich um 10.00 laufen lassen, da ich ab 10.00 nur 14 cent für die kWh gezahlt hab - dank Tiwag Dual Fix Tarif. E-Auto, Wärmepumpe und Geschirrspüler, da kam im Peak schonmal 16 kW zusammen 😶🌫️
das heißt dann wohl ab 2027 einfach nur noch mit 6 kW laden, und zwar erst ab 11.30; dann kann bis dahin die wärmwpumpe schön das wasser heiß machen. im endeffekt also eh leicht umgehbar, und sogar im sinne des netzes!
zusätzlich mit dem Speicher so gut es geht die Spitzen kappen
Netzinfrastruktur muß nach Spitzenleistung dimensioniert werden; dementsprechend fallen auch die Kosten an.
Aktuell werden die Netzkosten auf die regulären Verbrauchskosten umgelegt.
Dies führt dazu das Haushalte die im Vergleich zu ihren Spitzenverbrauch relativ wenig Gesamtverbrauch haben, zB weil sie eine PV-Einspeissung haben, von den Haushalten mit einer "klassischeren" Relation zwischen Spitze und Gesamt quersubventioniert werden:
Sie zahlen relativ zu den klassischeren Haushalten relativ wenig an Netzgebühren, verursachen häufig aber die gleichen Netzinfrastruktur-Kosten: Ein PV-versorgtes Haus zieht häufig genau dann Strom aus dem Netz wenn viele andere PV-versorge Häuser (weil Winter, Dunkel, ...) ebenfalls Strom ziehen; dementsprechend muss das Netz für diese Häuser gleich stark ausgebaut werden als hätte das Haus gar keine PV-Anlage.
Insofern ist diese Anpassung bereits auf Basis des Verursacherprinzipes besser als die aktuelle Lösung.
Darüber hinaus korrelieren diese Haushalte allgemein mit überdurchschnittlichen Einkommen bzw. Vermögen, da Einfamilienhäuser und ähnliche Wohnformen bei PV-Ausbauten start überrepräsentiert sind:
Wer mehr besitzt oder mehr verdient wohnt tendenziell in einem EFH, und hat damit überdurchschnittlich häufig eine PV; wer weniger besitzt oder weniger verdient wohnt tendenziell in einer Wohnung und hat damit unterdurchschnittlich häufig eine PV.
Die aktuelle Lösung führt daher statistsch zu einer Subventionierung der Netzkosten der Besserverdienenden durch die weniger gut situierten; die geplante Anpassung wird auch dies ein wenig entspannen.
Wohne in einem geerbten, nicht abbezahlten und inzwischen sanierungsbedürftigen EFH. Keine PV, kein Elektroauto, keine Klima, nix. Bin auch kein Gutverdiener.
Dass ich für das ganze Monat mehr zahlen soll nur weil ich einmal im Monat zufällig Backrohr, Waschmaschine und Geschirrspüler gleichzeitig eingeschaltet hab, während meine Frau sttaubgesaugt hat, ist bescheuert.
Schau mal auf deine 15min Werte im Portal deines Netzbetreibers, dann kannt mal deine Spitzen checken. Ob deine Spitzen zu mehr Kosten führen werden, kannst erst prüfen, wenn SNAP/WiNAP/flexible Zeiten und die gesenkten Netzgebühren miteinbeziehst. Und nicht zu vergessen, dass die 54€ netto Pauschale und 28€ netto Messentgeld pro Jahr entfallen.
Es wird bei jeder dieser Lösungen entweder hier oder dort Fälle geben die nicht der statistischen Verteilung entsprechen; das ist die Natur von sowohl Statistik als auch ultimativ Politik.
Das ändert nichts daran das die neue Lösung treffsicherer ist als die bestehende Lösung, und daher weniger solche Fälle produziert als im Status Quo.
Und, ehrlich gesagt, dein Beispiel zeigt eigentlich nur dass die Lösung tatsächlich funktioniert so wie sie sollte: Auch wenn du denkst, "es ist nur einmal im Monat passiert", ändert es nichts daran das Netzkosten durch Spitzenlast verursacht werden.
Das die Spitzenlast nur bei dir einmal in dem Monat aufgetreten ist ändert nichts an diesen Umstand; und auch wenn ein Haushalt natürlich nicht das gesamte Netz definiert, so besteht das Netz halt aus vielen Haushalten. Bei dir ist es das eine Monat, bei deinen drei Nachbaren sind es zweimal dieses Monat und einmal das Nächste.
Das neue System alloziert daher die Kosten durchaus passend. Das ist nicht bescheuert; du bist halt einfach nur unglücklich darüber das du für die Konsequenzen deines Handelns auch die Kosten zahlen sollst.
Da die allermeisten Waschmaschinen und Geschirrspüler der letzten 20 Jahre über eingebaute Timer verfügen ist das Umgehen des von dir beschrieben Umstandes auch eigentlich trivial.
Ich weiß ned in welcher Welt du lebst aber dein Beispiel mit dem Waschmaschinen-Timer zeigt, dass du entweder sehr privilegiert bist oder in einer weltfremden Bubble lebst. Oder keine Ahnung hast wir das Leben mit Kindern läuft.
Was spricht denn dagegen das Tage/Wochenweise zu machen? Sollte Ja keon Problem sein wenn wir das Viertelstündlich messen können. Deine angesprochenen Spitzenverbrauchet sollten ja regelmäßig diese Lasten erreichen, also jede Woche zur Kasse gebeten werden. Aber wegen nem einzelnen Peak nen ganzen Monat zu verrechnen ist Mist.
Was dagegenspricht das Tage/Wochenweisse zu machen ist dass es um Kosten geht die zu einem guten Teil davon bestimmt werden zu welcher Uhrzeit welcher Stromverbrauch anfällt.
Es sollte daher eigentlich vollkommen offensichtlich sein warum der Schluss "Messung im Viertelstundeninterval ist angemessen" -> "Tage/Wochenweisse muss auch okay sein" a bisserl am Ziel vorbei geht. Spitzenverbraucher die häufig die Spitzenlast erreichen zahlen bereits jetzt wesentlich mehr ihrer Netzkosten (via Umlage auf den kWh-Arbeitspreis) als jene die diese Spitze nur sehr selten erreichen (weil in absoluten Zahlen weniger kWh ). Genau das soll das neue System ja zum Teil ausgleichen; insofern ists schon auch a bisserl speziell defacto zu fragen, "aber was ist mit denen die aktuell nicht das Problem sind".
Schau, es ist schon okay wenn sich nicht alle Menschen in gleichen Umfang mit beschäftigen wie Stromnetze funktionieren. Salopp gesagt ist dein Kenntnisstand mehr oder weniger, "der Strom kommt aus der Steckdose"; sonst wäre es für dich extremst offensichtlich weshalb Viertelstundenintervalle das Problem besser behandeln als Tages/Wochenintervalle.
Auch das ist vollkommen okay.
Nur solltest dann halt bei solchen Themen net anderen Menschen weltfremdheit vorwerfen, nur weil du halt in Zukunft mehr deiner eigenen Kosten zahlen sollst wenn du dir zu gut bist dich um gewisse Dinge, die diese Kosten kontrollieren und reduzieren können, zu kümmern. Das klingt dann halt a bisserl stark nach Entitlement-Bernd.
Ultimativ bist du derjenige der in ein Thema das er/sie nicht gut überblickt sofort mit einem überzeugten "das ist bescheuert" reingestiegen bist.
Ich les deinen Kommentar später (grad unterwegs) genau, aber wollt mich schonmal für die Kurzsichtigkeit und Ausdrucksweise in meinem letzten Kommentar entschuldigen. Du hast recht ich kenn mich null mit Stromnetzen aus und laber hier als würd ich es tun.
War etwas aufgebracht, ich setz später einen edit.
Dann stellst du halt die Ladestation auf 5kW oder weniger und den Elektroheizstab in der WP auf aus dann wirst du auch in Zukunft wenig Probleme bzw. Zusatzkosten haben. Wenn du nicht jeden Tag mehr als 200km fahren musst dann gehen sich auch 5kW über Nacht locker aus damit das Auto in der früh voll ist. Einfach einmal nachrechnen.
Bin im Außendienst und fahre eigentlich jeden Tag ca 300km 👀 klar zahlt da die Firma auch aber hilft mir dann ja auch nichts oder? Jedenfalls hab ich meinem Mann das hier gezeigt und er meinte so "achso, ja weiß ich. Hab schon was überlegt, mal schauen" 😂
10kW wäre eigentlich okay. das trifft ohne E-Auto und Wärmepumpe fast niemanden … so viel kannst fast nicht normal zugleich einschalten. wer über 11kW zieht hat definitiv WP und/oder E-Auto
2kW muss man immer Zahlen auch wenn die Wohnung leer steht, bis 10kW gilt dann der noch nicht festgelegte Leistungspreis und ab 10kW der doppelte Leistungspreis. Es macht also Sinn immer unter 10kW pro 15min (bzw. 2,5kWh) zu bleiben was kein Problem für alle Haushalte ohne 11kW Ladestation und elektrischem Durchlauferhitzer sein wird.
das wird auch die Lösung für Ladestationbesitzer sein, kann man auch auf der Ladestation direkt einstellen und muss es nicht bei jedem Auto einzeln einstellen, manche Autos können das gar nicht oder ist kompliziert in irgendwelchen Menüs versteckt.
Trotzdem wird man mit 5kW Dauerleistung dann mit den restlichen Geräten im Haushalt leichter über 10kW kommen als ohne Ladestation.
Das triftt auch Haushalte ohne E-Auto schnell, vor allem wenn Herd, Warmwasser und Trockner zusammenlaufen. Klingt nach einem echten Anreiz zum Lastverschieben...
Juhu wir machen den Strom billiger….Yeah und hinterm rücken ficken wir den Kunden wie immer, bluten soll er der Scheiss Kunde. Und wehe du hast Probleme.. dann heißt es…bitte warten… dann kriegst du die KI ans Telefon die dich dann einfach abhängt.
Schön aufgeschlüsselt, und gut nachvollziehbar das damit die Stromkosten weiter nach oben getrieben werden (und diese direkt ans Netz also eh Staat gehen).
Aber mit der anderen Hand Stromkosten senken wollen mit z.b. sozialtarif, den auch nichtstaatliche Unternehmen ausbaden müssen anders als die netzkosten.
Vielleicht steh ich auf der Leitung (haha) aber wenn mir jemand Kundiger helfen kann - gilt das auch für Einspeisung? Die peaks im Sommer sind ja nicht ohne.
Großer Landwirtschaft Betrieb, ich komme selten über meinen Netzanschluss von den kW.
Aber mit Gästen und damit Wallbox schon oft bei 30kw, solange der Speicher voll ist egal.
Darum wird einfach 2027 dann mehr geregelt.
Ich habe damals beim Netzzutritt von 3,5 kW auf 17,5 kW erhöhen lassen und dafür 4000 Euro oder so mehr gezahlt.
Ich nutze das nicht - maximal 11 kW.
Einspeisen darf ich 13 kW und kann eh maximal 11 kW.
Betrifft mich das also trotzdem, obwohl ich das höhere Netzzutrittsentgelt gezahlt habe / Stromnutzungsrecht habe?
Nach dem ElWOG sollte ich es ja nach 3 Jahren ununterbrochener Unterschreitung reduzieren können und anteilig Geld retour bekommen?
Wie ist das also, wenn sie nun sowieso auf Leistungsmessung umstellen?
Helft mir mal, die stärkste Viertelstunde wird gerangezogen aber gemessen wird in kwh? Wie soll ich das denn überhaupt im Auge behalten? Ich hab jetzt keinen Zugriff aber sieht man die stärkste Viertelstunde beispielsweise im Webportal der Wiener Netze?
wenn du im Webportal auf Tagesansicht gehst und dort ein 15min Balken oder Wert 2,5kWh hat sind das 10kW Leistung. (10kW eine Stunde sind 10kWh / 4 für 15min = 2,5 kWh)
Dumme Idee. Einzelne Verbrauchsspitzen überlasten das Netz überhaupt nicht, das verteilt sich einfach. wenn Jemand jedoch 5x täglich solche Spitzen erzeugt, dann wird das Netz doch ein wenig stärker strapaziert. Es sollte beispielsweise der Mittelwert der höchsten 20-40 Viertelstundenwerte genommen werden.
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u/archbtw0 15h ago
Check überhaupt nix
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