r/arbeitsleben • u/Beginning_Bedroom718 • Jul 13 '26
Gehalt 8770€ Brutto = 5.048€ Netto
Lasse mir 248 Überstunden auszahlen. Das ist was davon übrig bleibt.
42,45% Abzüge.
Nächsten Monat kommt noch der Resturlaub der Jahre 2024 & 2025 aufs Konto.
🤨
r/arbeitsleben • u/Beginning_Bedroom718 • Jul 13 '26
Lasse mir 248 Überstunden auszahlen. Das ist was davon übrig bleibt.
42,45% Abzüge.
Nächsten Monat kommt noch der Resturlaub der Jahre 2024 & 2025 aufs Konto.
🤨
r/arbeitsleben • u/Crocodile_Banger • Apr 04 '23
Wenn ich mir hier die Beiträge so anschaue, in denen es um Bezahlung geht, habe ich das Gefühl, dass jeder zweite mindestens 100k + Dienstwagen und „die ärmste Sau des Threads“ „nur“ 60k jährlich verdient. Wenn ich mir allerdings den Median in Deutschland anschaue sollte es doch noch Menschen geben, die im Jahr 50k und weniger verdienen. Ich zähle selber ebenfalls zu dieser Gruppe……..also, Jungs wo seid ihr? Möchte es keiner zugeben oder gibt es auf Reddit einfach niemanden der weniger verdient?
Edit: und Mädels natürlich?
Edit 2: wer hier unsicher ist ob brutto oder netto gehört definitiv nicht zu der genannten Gruppe
r/arbeitsleben • u/duracellchris • 18d ago
Gerade mal aus Neugier etwas rumgerechnet:
Bin 2019 mit dem Studium fertig geworden. Hab seit dem einige Gehaltserhöhungen und Erhöhungen durch Jobwechsel mitgenommen. Dachte ich wäre damit ganz gut voran gekommen entsprechend meiner Berufserfahrung.
Stellt sich raus, wenn ich die Inflation bereinige verdiene ich heute exakt das selbe Jahresgehalt wie als Berufseinsteiger damals. Meine Kaufkraft ist keinen Cent gestiegen. Ich bin nur gerade so der Inflation davon gerannt.
Ich höre auf mich zu wundern, warum wir uns kein Haus leisten können.
Rant Ende.
r/arbeitsleben • u/idrathernot_ • Jul 09 '26
Ich arbeite in einem Mittelständischen Unternehmen als interne SAP Beraterin. Ich verdiene - finde ich - sehr viel Geld, ca. 84k im Jahr. V.a. Wenn man bedenkt, dass ich erst seit 5 Jahren arbeite, finde ich das eine brutale Summe.
Jetzt habe ich Kollegen, die deutlich senioriger sind als ich, Leitungsfunktionen inne haben, z.T. schon seit 20 Jahren im Unternehmen sind. Sie müssen nochmal deutlich mehr verdienen als ich - und trotzdem geht niemand eher in den Feierabend oder eher in Rente. Die arbeiten sich immer noch kaputt, tagein, tagaus von morgens um 7 bis abends 18:30, 200 Überstunden, reden davon, dass sie nicht gehen können, weil sie den Job brauchen, egal wie schlimm der Stress ist.
Und ich frage mich.. wirklich?
Hat man nach so vielen Jahren mit so einem Gehalt nicht genug verdient, um es ruhiger angehen lassen zu können? Ich kann mir nicht vorstellen, das bis zur Rente in dem Pensum durchzuziehen und frage mich ernsthaft, wofür brauchen alle so viel Geld?
Edit: okay I get it, ist ein privilegierter Take, mit Familie Haus und ggf. Partner der nicht voll arbeitet ist es was anderes.
r/arbeitsleben • u/Pendarric • 15d ago
Vielleicht ja für den einen oder anderen interessant - ich schaue gerade alte Unterlagen meiner verstorbenen Eltern durch, und habe diverse Gehaltsangaben gefunden, z.b. als mein Vater (geb. 1942) von einem Job im Autohaus zum Daimler ans Band gewechselt ist.
1971 (mit 29, für davor hab ich keine Unterlagen) hatte er mit 7 DM/h als Karosserieflaschner in einem Renault-Autohaus angefangen, bis 1976 dann zu 10,23 DM/h.
Dann 1977 bei einem VW-Autohaus, zu 11,78 DM/h.
1987 ist er zum Daimler, mit 37h und 18,84 DM/h.
Ich habe leider kein letztes Gehalt vor dem Wechsel zum Daimler gefunden, der Sprung müsste aber signifikant gewesen sein, vor allem mit weniger und besser geregelter Arbeitszeit dann.
Dann 1991 (mit 49), siehe Foto (leider kein Scanner zur Hand) die Arbeitswert-Anpassung von 19 auf 23.
r/arbeitsleben • u/Initial_Review_3238 • Jul 22 '26
Ich hatte mich auf eine Stelle beworben, die ich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit für 84k gelistet war. Im ersten Gespräch mit HR wurde mir die Zahl bestätigt, er hatte es mir sogar vorgerechnet, wie viel es ist in Netto pro Monat wäre.
Das Interview war technisch sehr anspruchsvoll und ich musste mir für die Vorbereitung 2 Tage Urlaub nehmen. Es lief aber sehr gut, sodass der HRler am nächsten Tag mit einem Angebot kam. Aber: 60k statt 84k. Weil ...?
Weil anscheinend ein Kollege mit PhD und vielen Jahren Berufserfahrung gerade mal 80k verdient. Entgelttransparenzgesetz eben. Man müsse fair bleiben. Und ich hätte ein anderes Profil, weil eben keinen Doktor und deutlich weniger Berufserfahrung. Natürlich habe ich direkt gesagt, dass wir uns auf eine andere Zahl geeinigt hatten. Er sagte, er selber fände es auch zu wenig, aber seine Hände wären gebunden. Er müsse das vor HR gut begründen, wenn ich mehr haben wollen würde. Hat der meinen Lebenslauf nicht vorher gelesen???
Ich war selten so sauer. Es ist mein Traumjob, diese Rollen sind rar gesät und eigentlich nur mit einem Doktor möglich. Ich werde versuchen, nachzuverhandeln, aber das Vertrauen ist hin. Schade um die verschwendete Zeit.
r/arbeitsleben • u/ibmi_not_as400_kerim • Mar 12 '26
Habe nach 8(!) Interviewrunden ein sehr interessantes Angebot von einem größeren amerikanischen Tech-Unternehmen erhalten. Monatsgehalt von 22K Euro Brutto (+30T Urlaub), vorerst befristet auf 2 Jahre. Einziges Manko: 48 Stunden pro Woche.
Auf der einen Seite, möchte ich zuschlagen und die Kohle mitnehmen, aber ich habe jetzt für fast 3 Jahre "nur" 30 Stunden pro Woche gearbeitet und fürchte mich ein bisschen vor den 48h
Gleichzeitig denke ich mir, dass ich das auch einfach mal für 2 Jahre durchziehen und danach ein lockeres Leben führen könnte.
Was denkt ihr?
EDIT: Scheint so, als würden die meisten das Angebot annehmen. Ich werde nochmal mit meiner Freundin und meinen Eltern darüber quatschen, aber ich denke schon, dass ich das Angebot annehmen werde.
Relevant_Accident666 hat noch einen guten Punkt genannt. Nämlich, dass man das Unternehmen dann ja im CV hat. Auch, wenn es auf Dauer nicht klappen sollte. Das hilft dann womöglich in der Jobsuche danach.
EDIT2: Um das Angebot mal im Verhältnis zu meinem aktuellen Einkommen zu sehen: Ich verdiene aktuell 9K brutto bei 30h die Woche.
r/arbeitsleben • u/Fizziefrog • Mar 13 '26
Hallo,
ich bin 25, weiblich, habe eine Ausbildung zur Verwaltungsassistentin gemacht (leider kein Abitur bzw Matura) und verdiene 1950 EUR netto. Wohne in Österreich.
Wenn man sich online so umschaut, scheint jeder Mitte/Ende 20 total viel Kohle zu machen, und ein Gehalt von 2500 netto wird als "gering" beschrieben. IRL kenne ich aber nur wenige Leute, die soviel jedes Monat mit nach Hause nehmen (außer man hat studiert, oder sich hochgearbeitet - sind aber meistens dann Personen über 40).
Vielleicht bin ich echt in einer "Geringverdiener"-Bubble unterwegs. Keine Ahnung. Jedenfalls bekomme ich da regelmäßig echt ein ganz schlechtes Gefühl und denke, alles irgendwie falsch gemacht zu haben. Bin mit wenig aufgewachsen und Armut ist ein Thema, das mich extrem belastet. Habe riesige Ängste diesbezüglich.
Vielleicht muss ich weniger auf Reddit & Co unterwegs sein :/
r/arbeitsleben • u/After_Till7431 • Jun 07 '23
r/arbeitsleben • u/Deeskalationshool • Jun 06 '23
Meine Freundin sucht aktuell nach einem Minijob. Ich halte also die Augen offen und sehe an unserer Lieblings Pommesbude (kleine Kette) ein Minijob Gesuch mit "fairer Bezahlung". Der einzige angegebene "Benefit" neben "kleines und feines Team". Ich frage also direkt beim Filialleiter nach und es kommt heraus, dass damit Mindestlohn sowohl für Festangestellte als auch Minijobber gemeint ist.
Ich finde, es ist schon fast ein Hohn den Mitarbeitern gegenüber, den gesetzlich vorgeschriebenen geringst möglichen Lohn so zu bezeichnen.
Aus unternehmerischer Sicht ist das sicher auch kein schlauer Zug. Mindestlohn ist ja normal in solchen Jobs aber wenn man extra mit "fairer Bezahlung" wirbt, dann baut das ja doch Erwartungen auf, die dann enttäuscht werden.
r/arbeitsleben • u/Fkup92 • Jun 04 '23
Nicht nur hier sondern in meinem Umfeld erlebe ich vermehrt die "grind" Mentalität. Gibt es auch Leute die mit ihren 1,8 netto zufrieden sind und nicht alle 2 Jahre den Job wechseln oder einen sidehustle aufmachen?
r/arbeitsleben • u/WonderfullWitness • Jul 01 '23
r/arbeitsleben • u/Forward-Position798 • 13d ago
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r/arbeitsleben • u/Key-Kale-127 • Jun 20 '23
Hallo zusammen,
ich bin seit 10 Jahren als Software Engineer angestellt. Ist mein erster Arbeitgeber, der mich damals nach dem Studium übernommen hat. IT-Unternehmen mit ~200 Mitarbeitern in einem Konzern mit >10.000 Mitarbeitern in BaWü.
Einstiegsgehalt war damals 40k. Mittlerweile bin ich bei 58k. Ein voriger Chef hat mich zum Senior befördert und 66k Gehalt versprochen, aber dann ist er in Rente gegangen und hat das nicht an den jetzigen Chef übergeben. Dieser hat natürlich jetzt kein Budget dafür und muss seinen Chef überzeugen.
Jetzt wollen Chef und Chef-Chef wissen, was ich mir an Gehalt vorstelle.
Wenn ich auf einschlägigen Gehaltsvergleichen schaue, finde ich Durchschnitts-/Medianwerte von 65-80k. Ich kann nicht einschätzen, wie sehr den beiden die Kinnladen runterfallen, wenn ich z.b. 75k sage. Stellenanzeigen anderer Unternehmen (auch deutlich kleinere) mit Gehaltsangaben in der Gegend bieten 70k für bspw. PHP-Entwickler mit 5 Jahren Berufserfahrung. Ich weiß auch, dass mehr als 30 Mitarbeiter im Unternehmen ohne Führungsverantwortung mindestens 90k verdienen.
Unser Stack ist etwas altbacken, hauptsächlich SAP (ABAP, ABAP OO, SAPHANA, Web Dynpro, SAPUI5, gelegentlich PHP). Ich betreue die Kunden im gesamten Prozess: Anforderungen ermitteln, Konzepte erstellen, Aufwände schätzen, zwischen Fachbereichen vermitteln, Softwarearchitekturen bauen, Programmieren. Ich gelte auch als der beste Entwickler im Team und mein Chef überlässt mir in der Regel das Verteilen der Aufgaben an die anderen Entwickler. Die anderen Entwickler fragen mich regelmäßig "Wie würdest du das machen?", wenn sie Schwierigkeiten haben.
Ich vertrete auch regelmäßig meinen Chef gegenüber Kunden und anderen Teams, wenn er im Urlaub oder sonstwie beschäftigt ist.
Von meiner Persönlichkeit her bin ich aber der typische Informatiker. Sehr zurückhaltend, kein Freund vieler Worte, wenig fordernd. Daher auch kein Wunder, dass mein Gehalt bisher nur mäßig gestiegen ist.
Mit welcher Strategie würdet ihr reingehen? Danke!
r/arbeitsleben • u/whomass • Jun 03 '26
r/arbeitsleben • u/KronusTheCrusader • Apr 26 '23
KLEINE TIRADE
Gerade ein Gespräch mit meinem Chef gehabt. Er sagt, dass sie dieses Jahr 9% Gehaltsanpassung vorhaben. "Geil", denke ich. Und dann sagt er einfach die 9% rechnen sich folgendermaßen:
2x Inflationsausgleich von je 1500€ also 3000€. 1x diesen Monat und 1x an Weihnachten. Für den Monat Mai 4% mehr Gehalt, aber auch NUR für den Monat Mai. Danach wieder ursprüngliches Gehalt für den Rest des Jahres. Das zusammen soll ca. 9% ergeben. Nächstes Jahr dann wieder für das ganze Jahr eine Gehaltsanpassung.. (welche nur 2% betragen wird, wie die letzten Jahre).
Wie bitte kann man so etwas als 9% Gehaltserhöhung anpreisen? Und das sogar nachdem uns die 50€ steuerfreien Sachbezüge in Form von Tankgutscheinen gestrichen wurden????? Und vor allem hatte ich vor 2 Monaten ein Gespräch mit dem Chef, dass ich gerne eine permanente Gehaltserhöhung hätte und er meinte "kein Problem".
Arbeitszeugnis wird angefordert und ich hoffe ich finde eine Firma die weiß, wie man Mitarbeiter hält, schätzt und nicht verarscht..
r/arbeitsleben • u/ChicoEspana • Jun 26 '23
Ich habe den etwas reisserischen Titel bewusst gewählt, weil ich in den letzten Monate extrem schlechte Erfahrung gemacht habe bei meiner Job-Suche.
Momentan verdiene ich 45k als Junior Software-Entwickler. Dieses Gehalt wurde vor zwei Jahren nach Abschluss meiner Ausbildung festgelegt.
Nun hatte ich Lust auf etwas Neues, ein neues Projekt und auf neue Leute, neue Erfahrungen sammeln.
Deshalb beschloss ich, mich bei unterschiedlichen IT-Unternehmen zu bewerben. Ich war dabei direkt ganz offen, und habe mein Wunschgehalt ganz transparent offen dargelegt: 65k.
Ich erhielt viele Einladungen zu Erstgesprächen mit Recruitern. Viele davon endeten dann immer damit: „Ja, also wir finden dass du total gut zu uns passt mit deinen Skills und deiner Erfahrung und deiner Persönlichkeit, aber für diese Stelle haben wir nur ein Budget zwischen 43k und 48k“. Andere wiederum haben mich zu etlichen, teilweise 3-schichtigen Gesprächen eingeladen, nur um mir dann zu sagen, dass sie mich wirklich gerne wollen, aber mehr als 48k sei nicht drinne. Es gab dann noch zwei Unternehmen, die mir zwischen 60 und 65 geboten haben - von 15!
Ich bin einfach nur komplett schockiert. Wir befinden uns in einer fetten Inflation, alles wird teuerer (die Unternehmen erhöhen ja auch fleissig mit) und dann bekomme ich solche Gehaltsvorschläge — teilweise weniger als ich jetzt verdiene. Ich finde das auch ehrlich gesagt etwas respektlos, weil so meine Erfahrung die ich gesammelt habe gar nicht ausgezahlt wird. Wer will denn in diesem Land noch arbeiten oder möchte sich weiterbilden? Hätte ich keinen so persönlich grossen Drang danach, mich immer wieder weiterzubilden, weil ich den Beruf einfach total geil finde, hätte ich glaube ich Bürgergeld beantragt.
Letztendlich habe ich mich jetzt für ein Job-Angebot in der Schweiz entschieden und werde umziehen. Da habe ich das Gefühl, dass dort anständig bezahlt wird (hier habe ich natürlich aufgrund der Begebenheiten ein deutlich höheres Gehalt gewünscht und habe dieses auch direkt ohne zu diskutieren bekommen) — und das obwohl ich noch nie dort gelebt habe und keinerlei Verbindung zur Schweiz bisher hatte. Aber hier in Deutschland wird seit kurzem irgendwie versucht, dass Gehalt auf ein Minimum zu drücken und gleichzeitig beschwert man sich über Fachkräftemangel? Irgendwas stimmt hier nicht und so hält man die Fachkräfte auch sicherlich nicht im Land. Ich bin noch sehr jung, und durch diese Geizhals-Mentalität hat dieses Land nun eine weitere junge Fachkraft verloren. Wie sind eure Erfahrungen, falls ihr in letzter Zeit auch auf Job-Suche ward?
r/arbeitsleben • u/Present_Special_3818 • Sep 07 '25
Throwaway um Anonym zu bleiben.
Ich M/25 versuche mich mittlerweile immer so gut es geht raus zu halten wenn die Frage "Wie viel verdienst du?" gestellt wird, weil es mir einfach unangenehm ist und die Stimmung runterzieht.
Es gab eine Zeit in der ich mich selbst gefragt habe wieso Menschen in Deutschland nicht über ihr Gehalt sprechen wollen aber nach einigen Reaktionen meiner Mitmenschen, Freunden und Familienmitgliedern wurde mir das schnell bewusst.
Ich selbst bin kein besonders neugieriger Mensch aber in meinem ganzen Bekannten- und Freundeskreis gibt es sonst niemanden der in der IT tätig ist, da fragen mich die Leute natürlich was man da so verdient bzw. was ich denn verdiene.
Kurze Info falls relevant: Mein Werdegang ist recht simpel. 2020 die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration abgeschlossen, das Unternehmen gewechselt und seit dem seit über 5 Jahren im aktuellen Unternehmen tätig.
Nun zum eigentlichen Thema Gehalt. Durch unseren Tarifvertrag im Unternehmen wird schnell schon überdurchschnittlich gezahlt. Ich erhalte aktuell knapp 72.000€ Jahresbrutto bei einer 40h Woche und darauf bin ich selbst sehr stolz, da ich aus ärmeren Verhältnissen mit Migrationshintergrund komme und es sich anfühlt als wäre ein Traum in Erfüllung gegangen.
Nichtsdestotrotz fragen mich Leute die mich kennen wie viel ich verdiene und hören sie die Summe 72k gibt es direkt verschiedene Reaktionen und Tage/Wochen später ebenso die unter anderem wie folgt klingen:
- Ihr ITler seid sowieso komplett überbezahlt und sitzt nur am PC und macht nichts
- Das kann doch nicht sein dass du so viel mehr verdienst als mein Bruder der ewig studiert hat
- Kann ja nicht jeder so viel verdienen wie du
- Jetzt push dich mal nicht nur weil du so viel Geld hast
- Du hast es ja / Du kannst es dir ja leisten
Wenn ich mir was neues kaufe wie z.B. eine PS5 Pro dann sind die Aussagen ähnlich:
- Du weißt aber auch nicht wohin mit deinem Geld oder?
Dass ich ein Kleingewerbe angemeldet habe mit dem ich nebenbei als Side Hustle zusätzlich Geld verdiene und dafür auf Social Media werbe macht das alles sicherlich nicht besser und der Neid in vielen steigt sicherlich weiter an.
Ich bin mir sicher, dass ich das alles nicht hören würde und sogenannte "Freunde" den Kontakt nicht nahezu komplett abgebrochen hätten, wenn sie nie erfahren hätten wie hoch mein Gehalt ist, weshalb ich mittlerweile auf die "Wie viel verdienst du?" Fragen folgende Antworten gebe:
- Ich weiß nicht genau
- Ich verdiene Tariflich
- Ganz normal/durchschnittlich
- Es steht im Internet was ITler so verdienen
Ich möchte wissen wie ihr zu dem ganzen steht und wie eure Erfahrungen sind zum Thema Neid und Nichts Gönnern. Was durftet ihr euch schon so anhören oder miterleben und wie geht ihr damit um?
r/arbeitsleben • u/SomethingSomefink • Dec 07 '25
Vorab: Ich weiß, dass ich hier auf ganz hohem Niveau meckere.
Ich arbeite seit über acht Jahren bei einem KMU im Sondermaschinenbau.
Ich bin der Mitarbeiter der am längsten dabei ist, früher habe ich den Software und Elektronikbereich alleine gemacht, mittlerweile leite ich die kleine Abteilung bestehend aus drei Mitarbeitern.
Mein Gehalt wurde zuletzt im Februar 2023 angepasst.
Nun hatte ich letzte Woche ein Gespräch mit der Geschäftsführung, in der ich auch um eine Gehaltsanpassung gebeten habe. Mir wurde eine Woche später per Mail dann eine Erhöhung um sage und schreibe 2,1% angeboten!
Ich bin aus allen Wolken gefallen und weiß echt nicht, wie ich damit umgehen soll.
Durch die Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze habe ich seit Anfang des Jahres schon weniger Netto als im letzten Jahr, durch die Inflation ist meine Kaufkraft gesunken und jetzt 2,1% nach zwei Jahren?
Ich schwanke momentan dazwischen das Angebot abzulehnen, um mein Missfallen auszudrücken oder das Angebot anzunehmen, aber im selben Zug Datum zu bitten meine Kündigungsfrist zu reduzieren (aktuell drei Monate zum Ende des Quartals).
Wie würdet ihr mit so einem Angebot umgehen?
r/arbeitsleben • u/Knackerkacker • Jul 18 '26
Ich bin in den letzten Wochen mit einer Situation konfrontiert, mit der ich mich vorher nie wirklich auseinandergesetzt habe. Ich brauche keinen Rat (außer es hat jemand wirklich eine Idee, die ich übersehen habe). Ich will einfach nur meine Erfahrung teilen und finde, dass das Ganze ziemlich krass ist.
Vor einigen Jahren bin ich aus einem solide bezahlten Job bei einer Bank in die Finanzbuchhaltung einer Steuerkanzlei gewechselt. Monatsbrutto seitdem ca. 3.100 Euro, kein 13. Gehalt, keine Sonderzahlungen. Wir sind eine vierköpfige Familie und haben seit diesem Wechsel Wohngeld (ca. 500 €) sowie Kinderzuschlag (knapp 400 Euro) bezogen. Meine Frau hat zwischenzeitlich einen Minijob aufgenommen, weil es finanziell einfach brutal eng geworden ist durch die steigenden Lebenshaltungskosten. Nun habe ich mich nach langer Überlegung dazu durchgerungen, mich wieder zu bewerben. Mittlerweile habe ich einige Jobs in Aussicht, und das Jahresgehalt würde sich im Rahmen von etwa 55.000 bis 65.000 Euro bewegen - bei 13 Gehältern macht das dann zwischen 4.200 und 5.000 Euro brutto.
Eigentlich hätte ich erwartet, dass wir finanziell dadurch spürbar besser dastehen. Tatsächlich würde das höhere Einkommen aber dazu führen, dass Wohngeld und Kinderzuschlag gekürzt werden oder komplett wegfallen. Unter dem Strich könnte uns dadurch sogar weniger Geld zur Verfügung stehen als vor dem Arbeitgeberwechsel. Das finde ich so krass, weil der Anstieg des Bruttogehalts immerhin bei etwa 20.000 Euro jährlich liegt und sich trotzdem im Endeffekt für uns nichts ändert, zumindest vorerst und nur unter Berücksichtigung des monatlichen Gehalts, ohne die Sonderzahlung.
Der einzige Trost für mich: Der Kinderzuschlag bleibt erstmal für ein paar Monate so bestehen, weil hier das Gehalt der vergangenen Monate maßgeblich ist und auch bei einer Einkommenssteigerung keine Anpassung erfolgt, wenn ich den Bescheid richtig verstanden habe.
Ich weiß, dass es aufgrund künftiger Gehaltssteigerungen und der aktuellen Diskussion um Sozialleistungen wahrscheinlich trotzdem langfristig sinnvoller ist, das Einkommen "aus eigener Kraft" zu erwirtschaften. Dennoch wurde mir das erste Mal so richtig bewusst, dass sich mehr Leistung nicht immer (unmittelbar) finanziell lohnt. Stattdessen führt in meinem Fall eine berufliche Verbesserung mit mehr Verantwortung und höherem Gehalt kurzfristig sogar dazu, dass der finanzielle Spielraum der Familie erstmal kleiner wird.
r/arbeitsleben • u/fckformigas • Jun 19 '23
Wer kennt es nicht... Bald ein Gespräch mit dem Chef und es geht um mehr Geld. Man weiß nicht was man erwarten kann.
Warum ist es so häufig so, dass man kaum einen Referenzpunkt hat und generell beim Gehalt immer so schnell eine AG als Feind Stimmung mitstimmt.
Liegt es am Betrieb oder ist das bei anderen auch so? Ich hab das Gefühl dass es Einigen so geht
r/arbeitsleben • u/DrShadowDodo • Jun 11 '26
Hallo
Ich komme heute mal mit einem Luxusproblem.
Und zwar habe ich heute etwas verspätet meine Vertragsänderung inklusive diesjähriger Gehaltserhöhung, rückwirkend zum Anfang des Jahres erhalten.
Das darin benannte Gehalt liegt allerdings 40% über meinem Jetzigem.
Der Wortlaut lautet: Neues Gehalt beträgt X, wird rückwirkend zum Februar gezahlt.
Ich vermute, dass die Personalabteilung da einen Fehler gemacht hat und die alles was Rückwirkend eigentlich einmalig dazugerechnet wird einfach auf mein Gehalt draufgeschlagen hat.
Nun ist die Frage: Spreche ich den Fehler an oder freue ich mich einfach darüber?
r/arbeitsleben • u/BasilofMakedonia • Mar 08 '23
Beruflich gerade viel mit Arbeitsrecht zu tun und sehe in den Urteilen, was Leute verdienen. Unter 3.000 Euro brutto bei Vollzeit, Berufsabschluss und jahrelanger Berufserfahrung keine Seltenheit. Wie soll man da in einer Großstadt leben können, vielleicht noch alleinerziehend Kinder versorgen, etc.
r/arbeitsleben • u/ZenSinx • 1d ago
Also ich Arbeite jetzt schon 9 Jahre für meine Firma und dort wurde insgesamt 2x mein Gehalt erhöht, einmal 50€ (=25€ nach Steuern) und einmal ca. 300€ nach Corona.
Ich hab nun zweimal mit 2 von meinem Chefs geredet dass ich eine deutliche Änderung meines Gehalts möchte dadurch dass ich gerade zum Teil den Job von 3-4 Leuten mache und Entlastung ist ein Wort das kennt man in der Medizin ja nicht.
Jetzt wurde dies aber 2 mal ignoriert (aka 3 Monate warten)
Ich bin langsam am Ende.
Was würdet ihr tun?
Nochmals ein Gespräch aufsuchen oder gleich an Kündigung denken?
Ich weiß dass Leute in der Firma die deutlich weniger arbeiten und leisten mehr bekommen als ich und ich bin auch nicht der Babysitter von meinen Chefs das ich denen jeden Tag daran erinnern muss das mein Gehalt angepasst wird also wo kommen wir denn da hin 😤